Nicht meckern – machen!

29. Juni 2021

Gabriele Ermen

Warum ich beschlossen habe, zur Bundestagswahl anzutreten

Gleich vorneweg: ich bin keine geborene Politikerin.

Während meines Informatik-Studiums habe ich mich zwar für den AStA engagiert und an Treffen einer kleinen basisdemokratisch organisierten Partei (UliGens, Unabhängige Liste + irgendein Begriff, den ich vergessen habe...) teilgenommen. Ich bin auch nach Düsseldorf auf eine Demo gefahren, um gegen die Abschaffung der Pädagogischen Hochschule in Aachen zu demonstrieren.
Aber seitdem habe ich mich nicht mehr groß für Politik interessiert.
Klar, man hat immer mal wieder was mitbekommen, dass in der "hohen Politik" gemauschelt wird. Aber was hätte ich denn ändern können?
Unter uns Heilpraktikern war Politik als "Ego-Trip" verpönt und es galt als sinnvoller, sich mit den positiven Dingen des Lebens zu beschäftigen.

2020 wurde alles anders

Durch die einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie gelang es mir zeitweise nicht, mich auf etwas Positives zu fokussieren. Als Single hockte ich im ersten Lockdown tagelang alleine in meiner Wohnung. Und auch beim Einkaufen gab es keine netten Begegnungen, weil alle in Angst und Panik waren.
Mein Beratungsunternehmen lief nur noch schleppend, weil auch meine Klienten mit der Situation erst einmal zurecht kommen mussten.
So hatte ich viel Zeit nachzudenken.
Mir kamen folgende Fragen:
  • Warum rät das Gesundheitsministerium, Abstand zu halten, die Hände zu waschen und Masken zu tragen, gibt aber keine Tipps, wie man sein Immunsystem aktiv stärken kann?
  • Warum werden von den Medien Schreckens-Szenarien verbreitet, obwohl es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass das Immunsystem durch Angst weiter geschwächt wird und damit das Risiko einer Infektion steigt?
  • Soll vielleicht von etwas anderem abgelenkt werden?
Nachdem ich mich über die gängigen Verschwörungstheorien informiert hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es zwar wichtig ist, die Augen offen zu halten und Behauptungen von Experten kritisch zu hinterfragen.
Aber ich habe mich dann schnell entschieden, mich nicht in den "Kaninchenbau" hinabziehen zu lassen, sondern meinen Fokus lieber auf eine positive Zukunft zu legen.

Wie wollen wir leben?

  • Wollen wir uns als gesichtslose Masse wie Schachfiguren über das Spielfeld bewegen lassen? Oder wollen wir uns lieber als einzigartige Menschen in einer Gemeinschaft voll gegenseitigem Respekt und liebevollem Miteinander entfalten können?
  • Welche Werte wollen wir in unserer Gesellschaft hochhalten? Macht, Profit und Durchsetzungsvermögen? Ich glaube, die meisten von uns wünschen sich Liebe, Vertrauen und Gerechtigkeit!
Ich habe viele Menschen kennengelernt, die den spirituellen Weg gehen und durch Meditation und Achtsamkeit diesen Werten mehr Energie geben. Auch ich bin fest überzeugt, dass sich dadurch die ganze Welt verändern lässt, wenn diese Energie bei genügend Menschen ins Schwingen gerät.

Doch ich war schon immer ein Vermittler zwischen verschiedenen Welten.

Früher (d.h. letztes Jahrtausend) habe ich als System-Analytikerin den Programmierern das übersetzt, was ihnen die Mitarbeiter in den Fachbereichen einer großen deutschen Bank nicht direkt erklären konnten, weil sie quasi unterschiedliche Sprachen sprachen.
Als Heilpraktikerin habe ich meinen Patienten erklärt, wie sie die Nebenwirkungen ihrer schulmedizinischen Behandlung mildern können.
Als Marketing-Beraterin für Heilpraktiker habe ich dann meinen ehemaligen Kollegen die Denkweise des Marketings näher gebracht und ihnen geholfen, neue Patienten zu gewinnen.
Und auch jetzt sehe ich meine Aufgabe darin, zwischen "Regierungswillen" und "Volksmeinung" zu vermitteln. (Wobei es im letzten Jahr genügend Medien gab, die den Regierungswillen dem Volk als unausweichlich verkauft haben. Jetzt wird es Zeit, dass die Kommunikation in die andere Richtung läuft!)  Aber das kann ich natürlich nur, wenn die Regierung mir auch zuhört.

Als Bundestagskandidatin kann ich mich für Sie einsetzen!

Zurzeit bin ich dabei, mit vielen Mitbürgern zu reden, mir ihre Sorgen, Hoffnungen und Ideen anzuhören und daraus dann ein Konzept für ein neues Selbstverständnis in Deutschland zu entwickeln. Daran werde ich in den Wahlbegegnungen (das Wort "Wahlkampf" mag ich nicht) meine Mitbewerber messen.
Auf jeden Fall in meinem Wahlkreis (Bergstraße), denn da habe ich schon genügend Unterstützer-Unterschriften zusammen.
Und wenn wir auch für unsere hessische Landesliste genügend Unterstützer-Unterschriften bekommen, dann auch in ganz Hessen. Wir dürfen dann sogar einen Wahlspot im Fernsehen platzieren!

Deshalb bitte ich Sie:

Herzlichen Dank!
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